Was versteht man unter Stuck?

Die Bezeichnung Stuck leitet sich von dem italienischen Wort "stucco" ab und meint die plastische Ausformung von verschiedenen Mörtelarten meist auf verputzen Decken, Wänden oder Gewölben. Die Kunst der Stuckarbeiten, sowohl in Innenräumen als auch auf Gebäudefassaden, war schon in der Antike sehr gefragt, insbesondere die Stucktechnik Sgraffito, eine Stuck-Dekorationstechnik zur Bearbeitung von Wandflächen.
Im Allgemeinen ist bei allen Arbeiten mit Mörteln von Stuck die Rede. Dabei können von Stuckateuren wie der Meister Yakup Hengstler GmbH in Stuttgart sowohl Wände und Decken plastisch mit Stuck in unterschiedlichen historischen Stilrichtungen und Epochen wie Rokoko oder Barock gestaltet werden, als auch Fassaden und Gesimse mit Stuck verschönert werden.
Zur Herstellung des Stuckmörtels werden Zuschlagstoffe wie Sand oder Leichtzuschläge mit Wasser und verschiedenen Bindemitteln, wie Gips, Weißkalk oder Sumpfkalk vermischt. Bei außenliegenden Stuckelementen kommen auch häufig Zement und Hydraulkalke zum Einsatz. Je nach Art der Stuckarbeit muss der Mörtel eine bestimmtes Abbindeverhalten bzw. eine gewisse Viskosität vorweisen, das mit entsprechenden Zusatzstoffen beeinflussen und erreichen kann.
Die technische Fertigung von Stuck ist inzwischen schon so weit fortgeschritten, dass sie mit Hilfe von Gießformen in hoher Stückzahl angefertigt werden und auf diese Weise als Fertigstuckteile im Internet oder in Katalogen bestellt werden können.

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